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Unsere Schule

Bezirksmeister

Team der Goetheschule qualifiziert sich als Bezirksmeister für das Landesfinale der Schulen.

Jugend trainiert für Olympia; in der Wettkampfklasse WII belohnten sich unsere Schülerinnen und Schüler am 06.02. in der Tallinhalle als Ausrichter des Wettbewerbes mit dem Meistertitel des Bezirks II (Ostholstein, Plön, Kiel, Rendsburg-Eckernförde).

In einer überzeugenden Darstellung schlug unser Team die Peter-Ustinov-Schule Eckernförde 4:0, das Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Preetz 2:0, die Hermann-Löns-Schule 5:0, das Gymnasium Schloss Plön 3:0 und konnte im inoffiziellen Finale dem amtierenden deutschen Meister, der Isarnwohld-Schule aus Gettorf ein starkes 2:2 abringen. Punktgleich mit Gettorf führte die bessere Tordifferenz (14!) zum Sieg. Nun freuen sich die Kinder auf den "Ritterschlag", die Teilnahme am Landesfinale am 15.03. im Kreis Dithmarschen.

 

Pädagogisches Konzept

Entwurf eines Pädagogischen Profils

 

1.Einleitung 

Die Goetheschule als Gemeinschaftsschule soll eine Schülerschaft ansprechen, die ein in vielerlei Hinsicht breit gestreutes Begabungspotential mitbringt. Dieses Begabungspotential

soll in den Unterricht einfließen und Impulse für die Unterrichtsgestaltung geben. Als

Gemeinschaftsschule führt die Goetheschule zum ersten allgemeinbildenden Schulabschluss

wie auch einem mittleren Bildungsabschluss, letzterer kann und soll aber als Voraussetzung

dienen, im dualen Bildungssystem oder der gymnasialen Oberstufe von mit der Goetheschule kooperierenden Schulen das Abitur zu erlangen. Es ist deshalb unter anderem

notwendig deutlich zu machen, dass auch die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit

der Perspektive des Übergangs in die gymnasiale Oberstufe ein Anliegen der Schule darstellt.

Durch verschiedene Formen der Differenzierung von Unterricht, die im Folgenden noch näher beschrieben werden, durch individuelle Förderung mit differenzierten, individuell

erstellten Lernplänen mit Zielvorgaben und durch die Stärkung selbstgesteuerter Lerntechniken in Form projekt- und handlungsorientierten Unterrichts soll Schulversagen

nach Möglichkeit vermieden werden und jede Schülerin, jeder Schüler einen seinen Mög-

lichkeiten und Fähigkeiten entsprechenden Abschluss erreichen. In diesem Prozess soll

Integration durch die Kooperation mit dem Förderzentrum der Gutenbergschule gewähr-

leistet sein. Die Goetheschule besteht zur Zeit aus 444 Schülerinnen und Schülern (Stand

01.05.2015), die aus dem nahen Umfeld der Schule sowie den Stadtrandgebieten Kronsburg,

Meimersdorf, Neu Meimersdorf, Wellsee, Russee und Suchsdorf kommen.

 

2. Bestandsaufnahme bisher umgesetzter Veränderungen 

In den letzten 5 Jahren sind bereits folgende Veränderungen im Hinblick auf neue Formen

des Lernens vorgenommen worden:

- Einführung einer fest im Stundenplan verankerten Methodentrainingsstunde in den

  Klassen 5.-9. Ein verbindliches Curriculum für diese Stunden wurde von uns erstellt.

- Zusammenlegung von Unterrichtsstunden zu Zeitblöcken von je 90 Minuten, 3 Blöcke

  je Tag, belegt mit jeweils einem Fach

- Umwandlung des Klassenraumprinzips in ein Fachraumprinzip

- Ausbau des Bereichs Berufsorientierung sowie die Schließung eines Kooperationsvertrages

  im Projekt „Clever“ mit den 3 RBZ.

- durch den weiteren Aufbau von Patenschaften mit Betrieben

- durch die jährliche Durchführung eines Projekttages Berufsorientierung

- verlässliches Angebot einer Hausaufgabenbetreuung an 4 Tagen pro Woche

 

3. Angestrebtes Profil ( - Neue Formen gemeinsamen Lernens - ) 

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 werden alle Fächer, wie die Stundentafel ausweist, binnendifferenziert  im Klassenverband unterrichtet. Dieser Unterricht berücksichtigt die unterschiedlichen Voraussetzungen, mit denen die Kinder an unsere Schule kommen, und ihre individuellen Fortschritten. Er ermöglicht durch qualitativ und quantitativ abgestuftes Lern- und Übungsmaterial einen optimalen Lernzuwachs und eine angstfreie Lernentwicklung.

Die Lehrkräfte orientieren sich bei ihrer Arbeit an den Kompetenzprofilen und haben die Aufgabe, bei den Schülern Defizite, aber auch Begabungen festzustellen und beide nach einer noch festzulegenden Zeit besonders zu fördern (Klassenstufe 5/6: Förderkurs DaZ – Deutsch als Zweitsprache; Förderstunden LRS; nur Klassenstufe 6: Ergänzungskurse in Deutsch, Englisch und Mathematik, die wahlweise als Förderung von schwächeren Schülern oder als Forderung von stärkeren Schülern angeboten werden können. Förderstunden NZL, MMS), um alle Schüler dem höchst möglichen Schulabschluss zuzuführen.

Geeignete Unterrichtsmethoden wie Gruppenarbeit, Projektarbeit mit heterogener Grup-penzusammensetzung wirken einer übertriebenen Individualisierung entgegen und fördern das soziale Lernen (Starke helfen Schwachen; jeder kann irgendetwas besonders gut und bringt es in die Gruppe ein). 

LRS-Schüler werden in beiden Jahrgängen durch ein wöchentlich einstündiges Angebot unterstützt.

Binnendifferenzierten Unterricht im Klassenverband mit entsprechender Methoden- und Materialienvielfalt treffen die Schüler auch in allen anderen Fächern an.

Ein besonderes fächerübergreifendes Angebot stellen die wöchentlich zwei Stunden Medien- und Methodenkompetenz in den Jahrgängen 5 und 6 dar. In den Jahrgängen 7 bis 9 findet je eine Stunde Methodentraining und eine Stunde Klassenrat statt. Im Methodentraining werden die Schüler in die unterschiedlichen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und –auswertung vom Buch (Textarbeit) bis zur gezielten Internetrecherche eingeführt. Zudem werden die SuS an die Arbeit mit den EVA-Materialien (Eigenverantwortliches Arbeiten) herangeführt. Selbstständigkeit und Durchhaltevermögen stehen hier bei der Bearbeitung besonders herausfordernder Arbeitsaufträge im Vordergrund. Im Klassenrat werden durch die Findung gemeinsamer Entscheidungen soziale Fähigkeiten herausgebildet. Da diese Kompetenzen im Sinne eines lebenslangen Lernens gerade auch für die Berufsorientierung von besonderer Bedeutung sind, haben wir diese Stunden dem Kontingent AWV entnommen.

Der Offene Ganztag beinhaltet die Angebote Hausaufgabenbetreuung (eine Stunde pro Tag) und Arbeitsgemeinschaften (AGs; jahrgangsübergreifend), die z.B. aus dem künstlerischen oder sportlichen Bereich kommen können und von den Schülern frei, ihren Neigungen entsprechend, gewählt werden können.

Ab Jahrgang 7 findet eine äußere Differenzierung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik auf mindestens zwei Anspruchsniveaus in annähernd gleichgroßen Gruppen statt.

Die Entscheidung hinsichtlich der Einrichtung der Kurse treffen die entsprechenden Fachkonferenzen in Absprache mit der Schulleitung zum Ende des vorhergehenden Schuljahres. Die Zuweisung von Schülerinnen und Schülern zu den entsprechenden Kursen erfolgt durch die Klassenkonferenz auf Vorschlag der Fachlehrer/innen.

Das Angebot im vierstündig verbindlich vorgesehenen Wahlpflichtsystem beinhaltet Kurse in den Bereichen Französisch, Technik, Darstellendes Spiel und Verbraucherbildung. Verbindlich wird zusätzlich das Fach ITG (Informationstechnische Grundbildung) zweistündig unterrichtet.

In den Jahrgangsstufen 9 und 10 werden die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch weiterhin in leistungsdifferenzierten Kursen unterrichtet (zur Durchlässigkeit zwischen den Kursen siehe auch Kap.5 Formen der inneren und äußeren Differenzierung ).

Hinzu kommt nun die äußere Differenzierung in den naturwissenschaftlichen Fächern abhängig von der Zuweisung der entsprechenden Fachlehrkräfte (Biologie, Physik, Chemie). Der Wahlpflichtunterricht im WPU-Bereich sowie im Bereich Ästhetische Bildung und der obligatorische Sportunterricht werden ebenfalls fortgesetzt.

Im Bereich Arbeit, Wirtschaft und Verbraucherbildung wird sich der Unterricht im Fach Wirtschaft und Politik in beiden Jahrgängen im Besonderen mit Themen zur Berufsorientierung auseinandersetzen (siehe auch Kap.7  Berufsorientierung).

Für alle Jahrgangsstufen gilt, wie schon jetzt in der Goethe-Realschule realisiert, dass Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Klassen der Gemeinschaftsschule integriert werden. Die enge Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum der Gutenbergschule wird hier fortgesetzt.

Die hier beschriebenen Lernangebote und Fördermaßnahmen finden sich als graphische Darstellung in der Stundentafel wieder (siehe Anhang). Diese Stundentafel stellt eine vorläufige Fassung auf Basis der Kontingentstundentafel dar, die aber hinsichtlich der Freisetzung von zusätzlichen Lehrerstunden für Kursbildung und weiter Differenzierungs- und Fördermaßnahmen eine Modifizierung nach Abstimmung mit den Fachgruppen erfahren wird.

 

 4. Beurteilung und Leistungsrückmeldung 

Eine Veränderung der Unterrichtskultur erfordert auch eine aussagekräftige und differenzierte

Form der Leistungsbeurteilung, die dem Ansinnen der pädagogischen Förderung des Lernens verpflichtet ist.

Die Leistungsbewertung an der Goethe-Gemeinschaftsschule erfolgt im laufenden Schuljahr beginnend mit der Klassenstufe 5 mit Hilfe von Zensuren der Übertragungsskala (Ü-Noten 1-8).

Leistungsbeurteilungen in diesem Sinne verstehen wir als Lernberatung, die der individuellen Förderung dienlich ist. Unterstützt wird diese Form der Beurteilung und Leistungsrückmeldung durch pädagogische Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern, um deutlich die Mitverantwortung des Lernenden für seinen Lernprozess herauszustellen. Ergänzend findet nach den Halbjahreszeugnissen ein Elternsprechtag statt.

 

Leistung und Lernen sollen nicht nur als Bringeschuld der Schülerinnen und Schüler verstanden werden. Wir als Kollegium sehen es vielmehr als unsere Aufgabe an, durch die Wahl der Methode so zwischen Lerngegenstand und Lernebenen zu vermitteln, dass Raum bleibt für die Individualisierung und Förderung der einzelnen Schülerin / des Schülers. Dabei verlieren wir die Qualitätsansprüche an Lernen und Bildung nicht aus den Augen.

Ziel dieses Prozesses an unserer Schule ist es, ein Gleichgewicht herzustellen zwischen dem Leistungsangebot der Schule und einer sich darauf beziehenden Leistungserwartung an Schülerinnen und Schüler. Die einzelnen Bewertungskriterien und deren Gewichtung werden von den jeweiligen Fachkonferenzen festgelegt.

Zu jedem Zeugnis werden nach Vorgabe des Ministeriums die Leistungen der Schülerinnen und Schüler dem jeweils gezeigten Leistungsniveau (H-R-G) zugeordnet. Ein Kompetenzraster zum allgemeinen Lern- und Arbeitsverhalten ergänzt das Notenzeugnis.

Ab Klassenstufe 7 werden die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch in leistungsdifferenzierten Kursen angeboten, ab Klassenstufe 9 auch das Fach Biologie. Der Unterricht und die schriftlichen Leistungsüberprüfungen erfolgen hier niveauangepasst. In den leistungsschwächeren Kursen erfolgt eine Leistungsbewertung zwischen Ü3 und Ü8; die Zeugnisnote wird auf H-Niveau angegeben. In den leistungsstärkeren Kursen erfolgt die Leistungsbewertung wie gehabt zwischen Ü1 und Ü8; die Zeugnisnote wird auf R- oder G- Niveau angegeben.

 

5. Formen der inneren und äußeren Differenzierung 

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 findet binnendifferenzierter Unterricht statt. Als Differenzierungskriterien stehen die Leistung, Interessen und Neigungen im Vordergrund. Die Differenzierung erfolgt sowohl inhaltlich als auch methodisch. Differenziert und individualisiert wird, um Kenntnisse und Erkenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten bei möglichst allen Schülerinnen und Schülern entsprechend ihrer Persönlichkeit zu fördern. Außerdem werden die Selbstständigkeit und die Teamfähigkeit im besonderen Maße gefördert. Wesentliche Aspekte sind dabei das eigene Handeln, die Zusammenarbeit mit anderen, der eigene Erfahrungsbezug und das praktische Lernen, wobei der Frontalunterricht weiterhin in bestimmten Unterrichtsphasen ein möglicher Baustein des Unterrichts bleibt.

 

Im Unterricht für alle werden zunächst auf verschiedenen Wegen die zu erreichenden Ziele des Unterrichts angesteuert. Schülerinnen und Schüler, die diese Ziele noch nicht erreichen, erhalten ein entsprechendes Angebot, um Lücken aufzuarbeiten. Die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler erhalten ein Zusatzangebot.

 

Die Binnendifferenzierung erfolgt z.B. durch:

-  Lerntypendifferenziertes Arbeitsmaterial für alle

-  Vereinfachtes Übungsmaterial für Lernschwache

-  Zusätzliche Materialien für Lernstarke

-  Projektarbeit

-  Wochenplanarbeit

-  Freiarbeit

-  Förderangebote

-  In Klassenstufe 6 finden zusätzliche Förderkurse in den Fächern Deutsch, Mathematik und  Englisch statt, um wahlweise lernschwache bzw. lernstarke Schülerinnen und Schüler zu fördern. Die Zuweisung zu diesen Förderkursen erfolgt durch die jeweiligen Fachlehrer und ist nicht an bestimmte Zeiträume (Halbjahr/Schuljahresende) gebunden.

 

Ab Klassenstufe 7 erfolgt dann die äußere Differenzierung  in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch und mit Klassenstufe 9 beginnend in einem naturwissenschaftlichen Fach.

Die äußere Differenzierung findet auf zwei verschiedenen Anspruchsniveaus statt.

Die Arbeitsformen wie Wochenplanarbeit, Freiarbeit, … werden fortgesetzt.

 

Die Zuweisung der Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Kurse erfolgt auf Vorschlag des Fachlehrers und wird durch die Klassenkonferenz beschlossen.

Die Durchlässigkeit der einzelnen Kurse wird dadurch gewährleistet, dass in der Regel ein Kurswechsel zum Halbjahr bzw. zum Schuljahresende von der Klassenkonferenz beschlossen werden kann, wenn die Fachlehrkraft dies aufgrund der Lernentwicklung der Schülerin / des Schülers vorschlägt.

 

6. Das Ganztagskonzept 

Die offene Ganztagsschule wird gemeinsam durch die Schule und den Träger (KJHV/KJSH – Stiftung) gestaltet.  Die Erarbeitung und Weiterentwicklung des Ganztagsangebotes erfolgt unter Einbeziehung von Lehrern, Schülern und Eltern.

Die Teilnahme am offenen Ganztag ist grundsätzlich freiwillig, wird bei Anmeldung jedoch für ein ganzes Schuljahr verbindlich. Das Angebot soll weitgehend kostenfrei sein. Entstehende Materialkosten können jedoch vereinzelt an die Eltern weitergegeben werden, sofern diese im Vorfeld der Anmeldung darüber informiert wurden.

Als Tage mit Ganztagsangebot sind Montag, Dienstag und Mittwoch fest definiert. An diesen Tagen wird den Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Kursangebot unterbreitet, welches zu Schuljahresbeginn im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt wird. Als Anbieter dieser Kurse werden vorwiegend externe Honorarkräfte z.B. aus dem Bereich der Universität akquiriert. Außerdem bietet der Kieler Schach-Sprotten e. V. Kurse im Ganztagsbereich an. Bei Bedarf können außerschulische Partner wie z.B. Sportvereine hinzugezogen werden. Weiterhin begrüßt wird die Initiative von Eltern zur Übernahme und Realisierung größerer Projekte wie z.B. dem Schulgarten.

Das Kursangebot beinhaltet unter Ausnutzung der entsprechenden Fachräume folgende Schwerpunkte:

 

- Bewegungs- und Sportangebote (Ballsportarten, Tanz, Selbstverteidigung, …)

- musische Angebote (Samba, Gitarre, …)

- kreative Angebote (Kunst, Basteln, …)

- naturwissenschaftliche Angebote (Schülerexperimente, …)

- Angebote zur Gesundheitserziehung (gesunde Ernährung/Kochen, Yoga, …)

 

Besonderer Wert wird in diesem Bereich darauf gelegt, dass Schülerinnen und Schüler sich in einem bewertungsfreien Raum entfalten und entwickeln können. Daher soll eine partizipative Gestaltung der Inhalte von den Kursleitern angeregt werden.

In den Räumlichkeiten der Mensa wird an allen Tagen der Woche die Möglichkeit zur Einnahme eines warmen Mittagessens eröffnet.

Bestandteil des Ganztagsangebots ist zudem eine Randzeitenbetreuung, die eine Frühbetreuung von Montag bis Freitag sowie eine Nachmittagsbetreuung von Montag bis Mittwoch umfasst und in den dafür vorgesehenen Räumlichkeiten (Spieleraum) stattfindet.

Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben wird in Form einer Hausaufgabenbetreuung von Montag bis Donnerstag angeboten.

  

7. Berufsorientierung 

Aufgrund der ständig steigenden Anforderungen an die Qualifikation von Schulabgängern ist eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Berufs- und Arbeitswelt zwingend notwendig.

Ab Klassenstufe 5 ist deshalb der Bereich Berufsorientierung integrativer Bestandteil des Unterrichts aller Fächer.

Ab Klassenstufe 8 bildet die Zusammenarbeit mit den regionalen Bildungszentren „RBZ“ (Kooperationsvereinbarung „Clever – Wege mit Zukunft“) einen wichtigen Baustein der Berufsorientierung. Diese Kooperation bedeutet, dass wir jedem einzelnen Schüler und jeder einzelnen Schülerin individuelle Anschlussmöglichkeiten aufzeigen und bieten können.  Tage der offenen Tür und andere Informationsveranstaltungen geben unseren Schülerinnen und Schülern frühzeitig eine Orientierung.

Der Bereich Berufsorientierung wird an der Goethe-Gemeinschaftsschule ab dem 8. Jahrgang unterrichtet.

 

8. Klasse:

In dem 8. Jahrgang wird das Fach Wirtschaft/Politik mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung zweistündig unterrichtet und ein Betriebspraktikum durchgeführt.

 

Folgende Ziele werden mit der Behandlung dieses Themas an unserer Schule verfolgt:

· Schülerinnen und Schüler sollen die Arbeitswelt kennenlernen

· Sie sollen Einblick erhalten in betriebliche Abläufe und Notwendigkeiten

· Schülerinnen und Schüler sollen in ihrer Entscheidungsfähigkeit gestärkt werden und sollen sich ihrer eigenen Interessen und Stärken bewusst werden

· Sie sollen Anforderungen und Chancen von Berufen und Bildungswesen erkennen und in ihre Überlegungen mit einbeziehen.

 

Ferner nimmt in der 8. Klasse jede Schülerin und jeder Schüler insgesamt ca. 45 Stunden im Arbeitsablauf eines Altenheimes teil. Im Rahmen dieses Sozialpraktikums sollen sie die Wichtigkeit von Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Höflichkeit usw. erkennen sowie weitere Sozialkompetenzen erwerben. Parallel hierzu wird im Unterricht das Erlebte diskutiert und erörtert. Ebenfalls soll in der Nachbearbeitung die Wirkung der einzelnen Kompetenzen ausgearbeitet werden.

Die Vorbereitung für Schüler, Eltern, Lehrer erfolgt in der 7. Klasse. Die Planung und Absprache mit den Altenzentren erfolgt separat vorab.

Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit dem Altenzentrum St. Nicolai, dem Altenzentrum Freiligrathstraße, dem AWO Servicehaus Mettenhof sowie dem ''Günter-Lütgens-Haus'' in Kiel-Projensdorf.

 

9. Klasse:

Es erfolgt zeitgleich ein Start im 9. Schuljahr mit dem Ausbildungsplatzmanagement. Die bereits definierten Erfolgsindikatoren für das Projekt fließen hier bereits mit ein und dienen der Beurteilung und Lenkung des Gesamtvorhabens.

In den Unterrichtsstunden des Faches Wirtschaft/Politik erfolgt eine Vorbereitung der Schülerinnen/Schüler auf den zweiten Abschnitt.

 

Ziele und zeitliche Planung:

Dieses Thema gliedert sich in die zwei Teilbereiche.

Erkennen der Fähigkeiten und Neigungen des Schülers.

Dieser Abschnitt wird von durch das Grone Bildungszentrum Schleswig-Holstein zertifizierten Lehrkräften der Goethe-Gemeinschaftsschule durchgeführt. Über anerkannte Testverfahren und Gespräche werden die folgenden Ziele erarbeitet:

a) Erkennen der eigenen Persönlichkeit

b) Erkennen der eigenen Fähigkeiten und beruflichen Neigungen

Arbeitsgrundlage dieses Abschnittes ist der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegebene Profilpass-Ordner. Organisatorisch wird dieser Teil an sechs im Schuljahr verteilten Projekttagen in nach Geschlecht getrennten Gruppen bearbeitet.

Berufspraktikum

Die Klasse wird entsprechend der Berufswünsche in 4 Arbeitsgruppen entsprechend der Berufsfelder unterteilt:

                                               Dienstleistung

                                               Büro

                                               Technik

                                               Weiterführende Schule

Hier eignen sich die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von  zertifizierten Lehrkräften ein vertieftes Wissen ihrer Berufsgruppen an und legen ihre Praktikumsentscheidung fest.

In Gesprächen mit diesen werden geeignete Unternehmen für ein Praktikum ermittelt. Anschließend wird mit Unterstützung der Fachkraft für Berufsorientierung eine Praktikumsstelle in der gewünschten Berufsgruppe gefunden und ein 14 tägiges Praktikum durchgeführt.

 

Dieses Praktikum wird im Rahmen der Berufsorientierung an unserer Schule im 9. Jahrgang nach folgender Liste durchgeführt:

 

1. Jede Schülerin/Jeder Schüler erstellt einen Praktikumsordner

2. Schülerinnen und Schüler suchen sich selbst einen Praktikumsplatz

3. Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer erstellen eine Übersicht der Praktikumsstellen und verteilen Anmeldescheine

4. Das Klassenkollegium betreut die Praktikanten

5. Begleitmaterial zum Praktikum wird bearbeitet

6. Durchführung eines Besuchs im BIZ nach dem Praktikum

7. Bewerbungstraining durch Mitarbeiter verschiedener Unternehmen

8. Übungen zur Erstellung einer Bewerbung

9. Bearbeitung von Literatur der Arbeitswelt im Fach Deutsch

 

Die reibungslose Durchführung des Praktikums wird durch folgende Verabredungen gewährleistet:

1. Die Verantwortlichkeit liegt in der Hand der Koordinatorin/des Koordinators des Bereiches Berufsorientierung

2. Die Arbeitsbelastung zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Praktikums wird auf mehrere Personen verteilt. (Absprache mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern)

3. Kolleginnen und Kollegen sollen das Praktikum als willkommene Fortbildungsmöglichkeit sehen (Herstellung von Kontakten und Praxisbezug zur Wirtschaft)

4. Mehrere im Jahrgang unterrichtende Kolleginnen und Kollegen betreuen die ihrer Stundenzahl im 9. Jahrgang entsprechende Anzahl von Schülerinnen und Schülern

  

10. Klasse:

Folgende Maßnahmen dienen der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern im 10. Schuljahr bei der Berufsfindung und Berufsentscheidung:

1. Die Schule vereinbart regelmäßige Beratungstermine von Berufsberaterinnen und   Berufsberatern

2.   Ein Berufsinformationsbrett gibt Informationen über aktuelle Lehrstellenangebote

3.   Ein Link auf der Schulhomepage stellt die Verbindung zur Lehrstellenbörse her.

4. Ein regelmäßig alle 14 Tage in der Schule stattfindender Beratungstermin der Berufsberatung begleitet Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl. Darüber hinaus stehen Berater von Handwerkskammer und IHK in einmal monatlich stattfinden Sprechstunden zur Beratung zur  Verfügung.

 

Im 10. Jahrgang recherchieren sie die unterschiedlichen Berufsbilder in ihren gewählten Berufen und erarbeiten Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Kiel zusammen mit ihrem WiPo-Lehrer.

Die Schülerinnen und Schüler sind zu diesem Zeitpunkt in der Lage, einen für sie/ihn realistischen Berufswunsch festzulegen.

 

Mit Unterstützung des WiPo - Lehrers erstellen die Schülerinnen/Schüler ihre Bewerbungsunterlagen und senden diese an von ihnen festgelegte Unternehmen. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen/Schüler gut vorbereitet und bewusst ihren Weg nach der Schule einschlagen.

 

Nachschulischer Bereich/Ausbildungsplatzmanagement (bis zu 6 Monate nach Ausbildungsbeginn)

Erfahrungsmäßig gibt es anfänglich durch unterschiedliche Sichtweisen und Einschätzungen zwischen Ausbilder und Auszubildenden Meinungsverschiedenheiten, die durch Verhärtung der Fronten eskalieren können.

 

Der zentrale Akteur des Projektes Rückenwind ist dann begleitender Ansprechpartner für den Ausbildungsbetrieb, den Auszubildenden, für das Elternhaus und auch für die entsprechende Berufsschule. Dieser agiert als Moderator und kann so den Beteiligten helfen, eine Lösung zu finden. Er sichert die Neutralität, die allen genannten Beteiligten nicht möglich ist, da sie alle unmittelbar von aktuellen Problemen betroffen sind.

In vielen Fällen tragen Jugendliche ihre privaten Probleme mit in das Unternehmen, welches den betrieblichen Ablauf stört, auch hier sollen Wege gefunden werden, Schüler im Vorwege für derartige Problematiken zu sensibilisieren.

Dieser Teilbereich des Projektes dient auch der Qualitätskontrolle. Durch Abfrage des Verbleibes nach 6 und 12 Monaten können wir feststellen, ob unsere Maßnahmen in die richtige Berufswahl geführt haben und die Schülerinnen/Schüler die Motivation und das Durchhaltevermögen entwickelt haben, um die schwierige Anlaufphase der Ausbildung zu überstehen. Sollte das nicht der Fall sein, müssen die vorgehenden Maßnahmen verändert werden.

Für diesen nachschulischen Bereich wird ein Verbleibkataster eingeführt und ein Monitoring betrieben.

 

Übersicht über die in den Jahrgängen stattfindenden Maßnahmen:

 

8. Jahrgang:

- Rückenwind (Langzeitpraktikum im Altenzentrum)

- Betriebsbesichtigung CITTI

- Berufsinformationsmesse im eigenen Haus

- Wirtschaftsjunioren

- Betriebspraktikum

 

9. Jahrgang:

-  Rückenwind (Profilpass)

-  Training Bewerbungsmappen

-  Training Bewerbungstraining / Körpersprache (AOK)

-  Wirtschaftsjunioren

-  Betriebspraktikum und Praktikum Plus

-  Nordjobmesse

-  Berufsberatung BIZ

-  Betriebsbesichtigung CITTI

-  Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner für den Bereich Handel die Firma CITTI, für den Bereich Dienstleistung das Reisebüro Fahrenkrog und für den Bereich Handwerk die Firma Voith Turbo

-  Berufsinformationsmesse im eigenen Haus

- Berufsberatung 14-tägig Agentur für Arbeit, auf Abruf IHK und Handwerkskammer möglich

 

8. Das Förderkonzept 

Das Förderkonzept der Goethe-Gemeinschaftsschule orientiert sich an den individuellen Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerin/ des einzelnen Schülers. Es setzt sich aus mehreren Instrumenten zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler zusammen:

 

  1. LRS-förderung findet im Umfang von einer Wochenstunde für die Klassenstufen 5 und 6 statt und beinhaltet neben der Förderung des Problemverständnisses bei allen Beteiligten eine ganzheitlich angelegte Förderung des Lernens. Die Teilnahme daran ist für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich, bei denen eine Lese-Rechtschreibschwäche förmlich festgestellt wurde.
  2. DAZ- Förderung findet im Umfang von einer Wochenstunde pro Jahrgang von Klassenstufe 5-10 statt. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund erhalten eine zusätzliche Deutschförderstunde, um vor allem im Bereich der Lese- und Verständniskompetenz gefördert zu werden. Die Teilnahme daran ist verbindlich und wird durch die Klassenkonferenz festgelegt.
  3. Eine Förderung der Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 6 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch findet dergestalt statt, indem jeweils eine zusätzliche Lerngruppe eingerichtet wird. Sowohl leistungsstarke als auch leistungsschwache Schüler/innen können somit in kleineren Lerngruppen gezielter gefördert werden.
  4. In den Inklusionsklassen arbeiten zwei Lehrkräfte im Team, um die lernschwachen Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. So wird eine Integration von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf möglich. Außerdem findet eine intensive Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum der Gutenberg-Schule statt.
  5. Methodentraining (Lernen lernen) soll Schülerinnen und Schülern systematisch Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen vermitteln, die u. a. auch selbstreguliertes Lernen ermöglichen. Es sollen zudem Möglichkeiten der Selbstdiagnose wie das Führen von Lerntagebüchern, Berichtsheften, Portfolios oder Selbsteinschätzungsbögen trainiert werden. Ein weiterer Anspruch dieses Bereiches muss sein, Sicherheit bei der Anwendung hilfreicher Strategien zur Behebung eigener Schwächen, bzw. dem Ausbau eigener Stärken zu entwickeln. Der Methodenunterricht findet in den Klassenstufen 5 und 6 mit je 2 Wochenstunden statt, in den Klassenstufen 7 bis 9 mit einer Wochenstunde.
  6. Binnendifferenzierter Unterricht ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, nach ihren bisherigen Kenntnissen und Fähigkeiten gefördert zu werden. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erhalten Zusatzangebote.
  7. Je nach Stundenzuweisung werden die Kurse „Niemanden zurück lassen“ (NZL) und „Mathe macht stark“ (MMS) jeweils einstündig angeboten.
  8. Hausaufgabenbetreuung nach dem Unterricht gibt Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben unter Aufsicht zu bearbeiten.
  9. Die Teilnahme an AGs und Ganztagsangeboten fördert soziale Kontakte und Teamfähigkeit. Außerdem werden individuelle Neigungen angesprochen und gefördert.

 

 

9.  Übergänge 

Die pädagogische Arbeit mit Schülern ist umso entspannter und gleichzeitig effektiver, je fundierter die Kenntnisse über die abgebenden und aufnehmenden Schulformen sind. Dies bedeutet für die Goethe-Gemeinschaftsschule auf der einen Seite eine noch stärkere Öffnung hin zu den Grundschulen und auf der anderen Seite eine verstärkte Kooperation mit den Gymnasien, den Regionalen Bildungszentren und den Betrieben. Hier sind in den letzten Jahren bereits eine Vielzahl von Kontakten geknüpft worden (s. Citti, Voith, Fahrenkrog), die nun vertieft und optional noch ergänzt werden.

 

9.1 Übergang Grundschulen – Goethe-Gemeinschaftsschule

 

Eine feste Einrichtung ist seit Jahren der Informationsabend für die zukünftigen Fünftklässler und deren Eltern. Hier informieren wir über die Angebote und Besonderheiten unserer Schule sowie über die möglichen Abschlüsse. Die neuen Fächer sowie die Fachräume der Schule können durch ein Angebot der Lehrer kennengelernt werden. Diese Maßnahmen sorgen für einen angstfreien Übergang und erwecken die Vorfreude auf die „neue Schule“. 

Es wird für einen gleitenden Übergang gesorgt, indem der bereits erreichte Status der Grundschüler/innen in Methoden-, Selbst-, Sach- und Sozialkompetenz berücksichtigt wird.

 

9.2 Übergang Goethe-Gemeinschaftsschule  -  Gymnasium / RBZ

 

Den Übergang in die gymnasiale Oberstufe müssen wir differenzierter betrachten, da dieser Übergang nur einen Teil unserer Schülerschaft betrifft.

Um dem gerecht zu werden, setzen wir uns in den leistungsdifferenziert höheren Kursen mit den allgemeinen Voraussetzungen für den Besuch der Oberstufe auseinander. Neben der Möglichkeit des Besuches der gymnasialen Oberstufe bietet das RBZ vielfältige Bildungsmöglichkeiten für alle Bildungsabschlüsse. Durch einen regelmäßigen Austausch und Informationsveranstaltungen werden wir als Schule über eventuelle Neuerungen informiert; somit wird gewährleistet, dass gegebenenfalls notwendige Anpassungen des Unterrichtsangebotes vorgenommen werden können. So stellen wir sicher, dass unsere Schüler auf einem aktuellen Wissenstand bezüglich ihrer Möglichkeiten nach dem Verlassen der Goethe-Gemeinschaftsschule sind (s. Punkt 7).

 

 9.3 Übergang Goethe-Gemeinschaftsschule  -  Berufsschule / RBZ

 

Ein Teil unserer Schüler wird sich, unterstützt und hingeführt durch das ganze Spektrum unserer berufsvorbereitender Maßnahmen (s. Punkt 7), nach erfolgreichem  Abschluss oder Abgang für den Übergang in die Berufsausbildung entscheiden.

Hierzu gehen die Schüler während ihrer Schullaufbahn in Betriebspraktika, um erste Eindrücke und Erfahrungen in ihren Wunschberufen zu gewinnen. Auch ein direkter Kontakt und Informationsaustausch zwischen Berufsschullehrern und Schülern unserer Schule dient der Transparenz bezüglich der geforderten Kompetenzen.

Im Projekt „Rückenwind“ stärken die Schüler ihre sozialen Kompetenzen, unter anderem wird im 8. Jahrgang ein schulbegleitendes Langzeitpraktikum im sozialen Bereich durchgeführt.

 

10. Ausblick 

Das hier vorliegende Konzept stellt die Grundlage für die weitere Arbeit an der Goethe-

Gemeinschaftsschule dar, es wird im Rahmen der Schulprogrammarbeit begleitend evaluiert

und weiterentwickelt. Dabei werden alle am Schulleben beteiligten Gruppen in diesen

Prozess eingebunden.

 

Dieser Entwurf wurde von dem Kollegium am Schulentwicklungstag am 26. Mai 2015 erarbeitet.

 

 

 

 

 

Schulsanitätsdienst

Wir – das sind: Jonna, Bahar-Ceyda, Lia-Sophie, Medine, Neeha, Nisha, Oliver, Lukas, Christopher, Julia, Lara, Lou, Michelle und Kenny - freuen uns sehr, mitzuteilen zu können, dass es seit dem Schuljahr 2017/2018 eine motivierte, für die Erste Hilfe ausgebildete Schulsanitätsgruppe an der Goethe-Gemeinschaftsschule gibt. Wir stehen den Schülern der Gemeinschaftsschule sowie den Grundschülern nebenan immer zur Seite, wenn sie sich verletzen oder wenn es ihnen nicht gut geht. 
Trostspenden oder das Behandeln von Verletzungen und vieles mehr haben wir Schulsanitäter in einer 5- tägigen Ausbildung durch Lena Kruse von der Johanniter Unfallhilfe gelernt.  
So sind wir Sanis bei Sportveranstaltungen unserer Schule sowie in den Pausen zwischen den Gängen A – E zu finden.

Medine

 

 

Leitbild

Identität und Auftrag 

Wir haben den Auftrag, Allgemeinbildung und Fachwissen zu vermitteln, die unsere Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, entsprechend ihrer Möglichkeiten einen Schulabschluss (Förderschulabschluss/ESA/MSA) zu erlangen. Des Weiteren begleiten und unterstützen wir junge Menschen durch Vermittlung von Werten und Regeln in ihrer Persönlichkeitsentwicklung auf ihrem Weg zur größtmöglichen gesellschaftlichen Teilhabe.

Werte 

Wir stehen für einen toleranten, respektvollen und hilfsbereiten Umgang miteinander, um eine Lernatmosphäre zu schaffen, in der alle angstfrei lernen können. Neben dem Fachwissen vermitteln wir demokratische und gesellschaftliche Werte, Normen und Strukturen, damit die Schülerinnen und Schüler im Alltag selbstständig und selbstbestimmt agieren können.

Gemeinschaft 

Unser Schülerklientel setzt sich in allen Klassen (5-10) aus heterogenen Lerngruppen mit unterschiedlichen Begabungen, Interessen, Lernvoraussetzungen sowie sozialen, religiösen und kulturellen Hintergründen zusammen.

Unterstützt werden wir in unserer Arbeit durch ein pädagogisches Netzwerk aus z.B. Schulsozialarbeit, schulischer Erziehungshilfe, schulpsychologischem Dienst und dem DRK.

Wir arbeiten auch mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen, wie z.B. CITTI, Fahrenkrog, Voith, Clever (RBZ), Aidsberatung, Altenheime, KJHV, Grone und der Agentur für Arbeit.

Fähigkeiten 

Wir stehen für Fachwissensvermittlung, positive Lernatmosphäre durch Differenzierung, pädagogisches Handeln, digitale Schule und enge Zusammenarbeit mit sozialen und wirtschaftlichen Einrichtungen. Wir legen ein großes Augenmerk auf berufliche Orientierung und die Förderung weiterer sozialer Kompetenzen im Rahmen des Langzeitpraktikums „Rückenwind“.

Angebote

Allen an Schule Beteiligten stehen ein offenes, kompetentes Kollegium und Schulleitungsteam beratend und unterstützend zur Seite. Wir bieten differenzierten Block-Unterricht in eigenen Lehrer-Fachräumen mit optimaler Unterrichtsmaterial- und Medienausstattung. Ab Klasse 7 erfolgt eine äußere Differenzierung in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch, in Klassenstufe 9 auch in einem weiteren naturwissenschaftlichen Fach. Im Wahlpflichtunterricht ab Klasse 7 bieten wir neben einer zweiten Fremdsprache praxisorientierte Kurse an. Lehrkräften ermöglichen wir einen gut organisierten, teamorientierten und planbaren Arbeitsplatz.

Unsere Schule zeichnet sich aus durch die Struktur des Schultages, die technische Infrastruktur, die digitale Ausstattung und unser pädagogisches Netzwerk IServ (Medienkonzept). 

Erwartungen

Wir erwarten von allen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern eine enge Zusammenarbeit. Das beinhaltet ein respektvolles Miteinander, Teamarbeit und das Einhalten von Absprachen und Regeln.

Wir erwarten von Eltern, ihre Kinder und die Arbeit der Lehrkräfte zu unterstützen. Von den Schülerinnen und Schülern erwarten wir insbesondere Anstrengungsbereitschaft, Pflichtbewusstsein und Pünktlichkeit.

Ressourcen

 Im schulischen Alltag tragen uns eine positive Grundeinstellung zum Lehren und Lernen und gegenseitige Wertschätzung. Wir schöpfen unsere Kraft aus der gut organisierten Schulstruktur, den Lebens- und Berufserfahrungen sowie dem Austausch untereinander, dem kollegialen Zusammenhalt und den positiven Rückmeldungen und Erfolgen durch Schülerinnen und Schüler.

Definition gelungener Erziehung 

Lehrkräfte und Eltern tragen gemeinsam dazu bei, dass die Schüler zu freiheitlich demokratisch denkenden und handelnden jungen Menschen mit Selbstverantwortung, Ehrgeiz und Gemeinschaftssinn heranwachsen.

Wir verstehen Erziehung als einen fortlaufenden Prozess. Unser Ziel ist es, selbstbewusste und selbstständige Schülerinnen und Schüler zu entlassen, die neben einem fundierten Fach- und Allgemeinwissen auch ein hohes Maß an Werten, Normen und Pflichtbewusstsein erlangt haben, um ihren Alltag über die Schule hinaus zu bewältigen und ihre eigenen Stärken zu erkennen und zu nutzen.

Hig-Spirits

September 2017; Hochseilgarten mit der 8b im zweiten Anlauf

Beim ersten „Versuch“ kamen wir bei Sturm und Regen in Falckenstein an (So ein Wetter hält uns in Schleswig-Holstein doch nicht auf!) und mussten erfahren, dass der Hochseilgarten gesperrt war. Das war für jedoch kein Problem und wir satteln kurzentschlossen auf eine „Hafenrundfahrt“ um.

Beim zweiten Anlauf war uns der Wettergott wohlgesonnen. Ein Teil der Klasse reiste mit Fahrrad und ein anderer Teil mit dem Bus an. Die Sonne schien und so machten wir uns auf in die Wipfel der Bäume. Die Stimmung war prächtig und der/die eine oder andere musste über ihren/seinen Schatten springen. Hat man sich jedoch überwunden, ist es ein tolles Gefühl den Parcours „bezwungen“ zu haben. Es sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass auch „alte Hasen“ dabei waren, die sich sofort nach „ganz oben“ aufmachten.

Ein toller Tag und für jede Klasse zu empfehlen.